Presseinfo
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folker.de
Was für eine Band! Die akustische deutsche Version von Pearl Jam legt mit Slow Train ihr zweites Album vor und man fragt sich, warum The Villains nicht Headliner bei Rock am Ring oder wenigstens in Rudolstadt sind. Zwischen den Stühlen und doch überall zu Hause, so wird Slow Train nicht nur zum Albumtitel, sondern zur perfekten Beschreibung dieses ungewöhnlichen Quartetts. Die Kompositionen könnten aus der Feder jeder erstklassigen Grungeband geflossen sein und entwickeln doch auch ohne Stromgitarren enorme Kraft. Was Nirvana damals mit ihrem Unplugged-Konzert begonnen haben, führen The Villains zur Meisterschaft, nur überspringen sie die elektrifizierte Version und bringen die Songs gleich direkt und rau akustisch. Ihre Stärke liegt dabei in langsamen, leicht melancholischen Liedern mal in Englisch und mal mit deutschen Texten, die man sofort mitsingen oder zumindest bei einem Glas guten Whisky konsumieren möchte. Ein guter Schuss klassischer Americana rundet das Album ab und öffnet es auch für die Ohren der Zielgruppe älterer Jahrgänge. Entdeckt wurde die Band von Subway-to-Sally-Vorzeigeschild Eric Fish, der sich als Gastsänger auch auf einem Song verewigt hat. Chris Elstrodt
sonic-seducer.de
„Da kann man nicht meckern“, schallt es beim ersten Durchhören der Platte im Kopf. Das Quartett setzt bei seinem zweiten Werk vollständig auf die Schönheit seiner ruhigen Akustiklieder. Wer eine CD zum Partymachen erwartet, ist hier gänzlich fehl am Platze. The Villains sind eine Band, die ihre Texte in Deutsch als auch Englisch verfasst. Das Label esox wurde anno 2006 von Eric Fish gegründet. So verwundert nicht, dass Herr Fish den Song „Wieso sitzen sie da“ gesanglich unterstützt. Dieser besitzt am meisten Hitpotenzial, ist textlich gut ausgearbeitet und eine lebensfrohe Ballade, die sich gut ins Ohr setzt. Auch „Fliegen gehen“, „Zu weit“, „Aufgaben“ und „Wir kannten uns lange“ sorgen für schöne Klangmomente und lassen den Hörer tief in den Sessel fallen, um entspannt zu lauschen. Natürlich schlagen auch die englischsprachigen Songs wie „Slow Train“ oder das beschwingte "Sailor Song" mit Akkordeonunterstützung in eine ähnliche Kerbe. Aber in der Gesamtheit gesehen sind es die deutschen Lieder, die dieses Album prägen und zu einer langsamen aber äußerst spannenden Zugfahrt einladen. Für Freunde intelligenter und stimmungsvoller Musik ein Geheimtipp!
Vertrieb / Label: esox/Alive
Autor: Erik Rössler
Ausgabe: 2009-03
rocktimes.de
schreibt:Händewaschen ist vorher und natürlich besonders nachher Pflicht. Bei dem neuen Album der Villains, klasse Band-Name übrigens, der so gar nicht zur Musik passt, ist das Reinigen der Hände vorher angesagt. Alleine schon das wunderschöne Cover-Foto des Digipacks verdient keine sichtbaren Fingerabdrücke und das 10-seitige Booklet erst recht nicht. Ohne einen Ton der aktuellen Platte "Slow Train" gehört zu haben, bringt die Chemnitzer Band schon Fantasie ins Spiel, denn sie geben dem Heftchen, oder sollte man besser 'ihrem' schrieben, einen Namen, der auch noch Sinn macht und zum Titel der dreizehn Waggons, ähm Songs passt: "Fahrplan" heißt es, ist herrlich gestaltet und man kann alle Texte nachlesen. Darüber hinaus gibt es noch stimmungsvolle Impressionen in Form von schwarz-weiß oder farbigen Bildern. "Slow Train" zeigt schon rein äußerlich Wirkung, gib eine gewisse Richtung vor.
So ein auf dem Cover abgebildeter Zug fährt nicht in unseren Breitengraden. Das scheint ein amerikanisches Monster zu sein und es entfernt sich vom Betrachter. Nein, nein, keine Sorge, keine Bild-Interpretaion, allerdings passt diese Sichtweise so schön als Kontrast zur Musik, mit der uns The Villains auf verspielte Art, Stück für Stück mit in ihr Boot holen, nein ihren Zug steigen lassen.
The Villains stehen für Leidenschaft, Stimmung und akustische Musik. Nicht einen Ton aus der elektrischen Gitarre wird man auf ihrem zweiten Album hören. The Villains stehen für tolle Geschichten voller Emotionen in vertonter Vielfalt. The Villians sind vier Musiker, die eine hinreißend gute Einheit bilden.
Jemanden hier besonders hervor zu heben, heißt automatisch einen der anderen Bandmitglieder in den Hintergrund zu stellen. Das Konzept, nur mit akustischen Instrumenten an den Start zu gehen, verpasst dem gesamten Album ein besonderes Flair. Schmeichelnde Balladen geben sich mit treibenden Songs in Rock-Auslage die Klinke in die Hand. Dreizehn Perlen in umwerfender Dramatik erreichen den Hörer.
The Villians singen deutsche sowie englische Texte und auch das funktioniert perfekt. Die drei Gäste, unter anderem Subway To Sallys Eric Fish, auf dessen Label "Slow Train" erschienen ist, passen perfekt ins Konzept. Die Unterschiedlichkeit der beiden Stimmen ist schon klasse und diese Piano-Läufe geben allen Nummern etwas Besonderes, manchmal Melankolisches. Die Lieder strahlen Licht sowie Schatten aus, je nach Gusto beziehungweise Atmosphäre oder Aussage. Das Album klickt auf Anhieb im Kopf. Seine Feinheiten bekommt man dann durch mehrmaliges Hören heraus. Gutes für die Lauscher setzt sich im Kopf fest.
Maria Streiter war für zwei Tracks im Studio. Mit ihrem Akkordeon bringt sie gerade "The Boatman Dance" zum Swingen und im Zwischenspiel driftet der Track sanft in ein Chanson-Umfeld. Und ganz ohne Ausnahmen kommt die Platte doch nicht aus… in "Wir kannten uns lange" greift Hecht in die Keyboard-Tasten. Eine der tollen Balladen auf dem Album. Wenn René Szatmari in einigen Songs ausschließlich mit Handtrommeln den Rhythmus angibt, hat das schon wieder etwas Spezielles. Jedes Stück für sich hat eine eigene Charakteristik und alle Songs zusammen ergeben ein Villains-typisches Gesamtbild. Sich als Rosinen-Picker zu betätigen, wäre genauso unfair, wie einen aus dem Quartett in Rampenlicht zu stellen. Die CD in den Player-Schacht geben und dem RockTimes-Motto folgen… Ein gutes Zeichen: Jetzt hat mein "Slow Train"-Exemplar doch Fingerabdrücke und nicht zu wenige.
Joachim 'Joe' Brookes
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Deutsche-Mugge.de
schreibt:Interessante Klänge kommen aus dem Hause "esox music", dem Label von Eric Fish (Subway To Sally). Im kommenden März wird das neue Album der Band THE VILLAINS (KLICK HIER für die MySpace-Seite der Band) mit dem Titel "Slow Train" dort erscheinen. THE VILLAINS sind René Szatmari (Schlagzeug), Sandro Herdt (Bass), Jan Hößler (Gesang u. Gitarre) und Gerit Hecht (Piano). Pünktlich zum Nikolaus am 06.12.2008 veröffentlichte das Label bereits eine "Online Single" als Vorboten für diese CD. Die Single trägt den Namen „Wieso sitzen sie da?“ und ist ein Duett des Sängers von THE VILLAINS und Eric Fish. Doch was erwartet uns im März, wenn die CD in die Läden kommt? Ich habe das Album bereits gehört und kann nur sagen, dass es sich dabei um eine wunderschöne Platte handelt, auf der man eine interessante Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Liedern, die abwechselnd auf deutsch und englisch vorgetragen werden, wiederfindet. "Slow Train" beginnt mit dem gleichnamigen, komplett englischsprachigen Song. Eine ruhige Nummer mit akustischer Gitarre und Akkordeon als dezente Begleitung. Das hier durch die Gastmusikerin Maria Streiter zum Einsatz kommende Akkordeon verschafft dem Titel einen Hauch von "Sailor Song",... Musik von der Waterkant. Dem Titelsong folgt ein Lied mit deutschem Text: "Fliegen gehen". Wieder ein ruhiger Song... eine wunderschöne Ballade über die Kindheit. Danach geht's mit "Home" und "No Way" wieder auf Englisch weiter, bis die eingangs erwähnte Single "Wieso sitzen sie da?" folgt. Der Song hat einen spannenden Text, der den Hörer zum genauen Hinhören auffordert. Eine lebensbejahende Ballade mit Hitpotential. Weitere fünf Titel auf Englisch und drei auf Deutsch setzen das Album fort. Im Blindtest (bei den englisch gesungenen Songs) hätte ich spontan auf eine Band aus UK getippt. Die Titel lassen Gruppen wie Oasis oder Blur völlig alt aussehen. Die Stilvielfalt und "Unaufgeregtheit" der Platte fesseln den Hörer sofort, "Slow Train" überzeugt bereits beim ersten Hören. Ausgefeilte Harmonien, blitzsaubere Einsätze der verschiedenen Instrumente, intelligente Songs und eine entspannte Atmosphäre,... kein hektischer Bumm Bumm-Beat oder krachende und falsch platzierte Gitarren, sondern Musik zum Fallenlassen, zum Entspannen und Träumen. "Slow Train" ist definitiv KEIN Party-Album. Etwas mehr als ein Dutzend toller und emotionaler Songs, die durch gute Stimmen und hochwertige Arrangements überzeugen. Hier wurde völlig auf Effekthascherei verzichtet, was bei den 13 Liedern auch völlig unnötig gewesen wäre. Es bleibt zu hoffen, dass die Kapelle um Sänger Jan Hößler ein breites Publikum auf sich aufmerksam machen kann. Es wäre schade, wenn so eine tolle CD im Niemandsland der Neuveröffentlichungen untergehen würde. An alle Radiostationen in diesem Land: Spielt die Scheibe!!! An die interessierten und aufgeschlossenen Musikfreunde: CD kaufen gehen! Es lohnt sich wirklich!!! (Christian Reder)
music-scan.de
schreibt:Das Bild eines sich beständig fortbewegenden Zuges zwingt sich praktisch auf. Einerseits ist da der Album-Titel „Slow Train“ und zum anderen die Gestaltung des Digipaks mit Bahnhofs-Motiv und (natürlich) dem Bild eines Zuges auf dem Cover, der sich auf dem Weg ins Ungewisse befindet. Als Betrachter sieht man den Weg in einer undurchdringlichen Nebelwand münden, während das Backcover den Blick auf einen mystisch anmutenden Bahnsteig preisgibt. Diese Assoziationen passen hervorragend zum musikalischen Schaffen der THE VILLAINS, die über Esox Music, das Label des Subway To Sally Frontmanns Eric Fish, ihr Zweitwerk vorlegen. Es ist nur konsequent, dass sich ‚Wieso sitzen sie da?’, die erste Single-Auskopplung, als Duett zwischen dem Quartett und eben jenem Eric Fish entpuppt. Dabei scheint das „Namedropping“ gar nicht notwendig. THE VILLAINS weisen selbst ausreichend Klasse und Relevanz auf, um Beachtung zu finden. Das beginnt beim unpathetischen und beständgigen Wechsel zwischen der deutschen und der englischen Sprache und setzt sich bei dem zwischen unterschiedlichen Rock-Stilen fort. Ein Album wie „Slow Train“ in seiner überaus generellen Anlage muss (!) einfach ansprechen und bewegen. Zwischen (halb-)akustischen Tracks, balladesken Stücken, offensiveren Rock-Nummern mit Stadion-Appeal und epischem Pathos streift das deutsche Quartett ein unglaublich weites Spektrum, ohne richtungslos oder beliebig zu wirken. THE VILLAINS bewegen sich durchgängig auf der Höhe des Geschehens, wobei ihre Songs jeweils stark und mit einer subtilen Wirkunsgebene versehen daher kommen. „Slow Train“ weist einen ungemeinen Tiefgang auf und bewahrt sich eine melancholische Schlagseite über alle 13 Tracks hinweg. Generelle Rock-Musik, wie sie von der Esox-Kombo gespielt wird, muss (!) einfach gefallen. Für THE VILLAINS sollte es mit diesem starken Zweitwerk weiter voran gehen. Wie heißt es in de ersten Single doch gleich: „Träume sind zum Greifen da“.
prog-rock.info
schreibt:Eine richtig schöne und angenehme CD ist mir in Form von 'Slow Train' der deutschen Band 'The Villains' ins Haus geschneit. Eine Satz aus dem Beipackzettel der Band möchte ich Euch nicht vorenthalten: 'Gemeinsam mit Eric Fish's Label Esox Music haben die vier Musiker den Kreuzzug gegen Klingeltonhitparaden, gegen das Verkommen der Musik zum Beiwerk der Werbeindustrie, gegen Casting- und Talentmassaker mit ihrem Longplayer Slow Train begonnen'. Einfach nett geschrieben und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Die Band, bestehend aus Jan Mas (Gitarre, Vocals), Sandro Herdt (Bass), René Szatmari (Drums) und Gerit Hecht (Piano) machen wunderschönen Akustik-Rock, der vom Stil her ein bißchen an Ezio erinnert. Schön ist auch, dass sich englische und deutsche Texte abwechseln und dass nicht irgendwelches Blabla gesungen wird sondern die Texte auch noch tiefgründig sind. Im Dezember 2008 erschien auch die erste Single aus diesem Album mit dem Song 'Wieso sitzen sie da', auf dem Eric Fish (den kennt man ja auch als Frontmann der Band 'Subway To Sally') einen Gast-Auftritt hat. Eine tolle CD für ein verregnetes Wochenende. Die CD erscheint allerdings erst am 06. März 2009. Mehr Infos gibt es auf der Band-Homepage.

